Liebe, Missbrauch, Erleuchtung

In dieser Zeit – zu Stille und Innenkehr gezwungen – lernte und erfuhr ich, was ich später Metagraphie® nannte und heute in meinen Programmen weitergebe.
Eine kreative Technik, mit der man sämtliche Situationen für sich selbst begreifen und transformieren kann. Und vor allem, mit der man aus der Opfermentalität in den Schöpfermodus wechseln kann.

Lange Zeit glaubte ich, dass die Metagraphie zwar eine großartige Sache war, dass sie aber nur bei mir funktionierte und nicht auf andere Situationen und Menschen übertragbar war. Ich behielt meine erhaltene Gabe also für mich, auch weil ich das Gefühl hatte, dass meine Geschichte für die meisten sowieso „to much“ war.

Als wir 2015 schließlich in einen Missbrauchsskandal mit über 70 Kindern in einem katholischen Kindergarten gerieten, und ich plötzlich nicht mehr nur Opfer sondern auch Nebenklägerin wurde, realisierte ich, dass das, was ich da konnte, tatsächlich etwas war, was auch anderen helfen konnte und Trauma sichtbar und damit veränderbar machen konnte.

Ich begann daraufhin, Kinder zu coachen und mit verschiedenen kreativen Projekten an ihre Schöpferkraft zu erinnern. Das Thema Missbrauch behielt ich unter Verschluss. Zu sehr war ich erschüttert von allem, was ich erlebt hatte und ich hatte lange Zeit viel zu große Angst.

Mitte 2020 erlebte ich dann erneut, was Missbrauch mit Menschen macht, wie er, ungelöst, auch 20, 30 Jahre später Beziehungen vergiftet, über Generationen hinweg das jedem zustehende Recht auf Glück und Lebensfreude zerstört und jegliche Form von Fülle und Reichtum boykottiert. Ich war tief getroffen von dieser Erfahrungen und bin es noch heute. Inzwischen sehe ich aber auch das große Geschenk: Ich habe dadurch verstanden, dass ich meine Erfahrungen und Techniken verbreiten „muss“, um all denen den Weg in die persönliche und finanzielle Freiheit zu ebnen, die sich das auch sehnlichst wünschen.
Und die vor allem die schreckliche Trauma-Vererbung von Generation zu Generation unterbrechen wollen.

Das Credo von mir und den erwachsenen Frauen, die ich begleite:

We are the last generation of victims of this family.

Scham. Etwas, das ich mit so vielen Opfern teile. Wir schämen uns dafür, wie grausam andere zu uns waren, als hätten sie damit für alle Zeit klar gemacht: „Diese Person ist nicht mehr Wert als das, was ich in ihr gesehen habe.“ Ein Paradox. Denn das, was der Täter in dir gesehen hat, war nichts anderes als seine eigene Wertlosigkeit, die er versuchte, loszuwerden.

In einer Beziehung von Opfer und Täter ist es immer so, dass die Energien sich vermischen. Es entsteht eine Übertragung und Verschmelzung. In meiner Welt treffen Täter und Opfer nicht zufällig aufeinander. Sie haben eine karmische Verabredung.
Diese Überzeugung ändert aber nichts an der Schuld des Täters. Diese ist unverhandelbar. Das Opfer nimmt im Moment der größten Bedrohung, Teile des Täters, um es ihm leichter zu machen und sich selbst nicht so ausgeliefert zu fühlen. Energetisch ist das in dieser Situation ein genialer Automatismus. Es ist ein göttlicher Schutz deiner mächtigen Seele.
So lange man etwas übernimmt bzw. in einer Form noch selbst aktiv handeln kann, gestaltet man noch mit und ist nicht „nur“ Opfer. Solange man Verständnis haben kann, bleibt man menschlich.

Im Krieg ist der größter Verlust, der Verlust der Menschlichkeit.

Bleiben wir als Opfer im Gewahrsein unserer Liebenswürdigkeit, unserer Liebesfähigkeit, können wir Mensch bleiben. Wir lassen uns damit nicht zu einer Sache degradieren, was immer der Plan des Täters war.

Du siehst also, dieser Mechanismus ist überlebenswichtig. Nicht nur rein materiell als irdischer Körper, sondern auch für deine vielen wundervollen Charaktereigenschaften. Du darfst dich dafür jeden Tag feiern, dass dir das gelungen ist. 

Leider wiederholt man diesen Mechanismus dann in unterschiedlichsten Varianten, weil man gar nicht mehr spürt, wo man selbst endet und wo der andere aufhört. Ungesunde, aber symbiotisch anmutende Beziehungen sind zumeist die Folge.

Hallo, ich bin Nela!

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen mit traumatischen Erlebnissen das allergrößte Potenzial in sich tragen. Ich glaube, dass ihre gemachten Erfahrungen Teil eines größeren Plans sind und diese Menschen zu mehr berufen sind, als sie selbst und andere sich vorstellen können.

Nichts geschieht ohne Grund und so bin ich sicher, dass das Chaos nur zu dir kam, damit du die Sterne gebären kannst, die du in dieses Leben mitgebracht hast.

Vielleicht kannst du heute noch nicht sehen, welch Geschenk dein erlittener Schmerz eigentlich ist. Welch wundervolle Dinge du aus deinem Kummer kreieren kannst. Aber ich sehe es. Ich weiß es. Und ich glaube an dich.
Weil ich diese Erfahrungen selbst gemacht habe. Weil ich diesen Weg mit meinen Kindern gegangen bin und mit vielen anderen kleinen und großen Lebenskünstlern.

Als Kind wurde ich mehrfach sexuell missbraucht, litt an paranoiden, dissoziativen Zuständen und Depersonalisation und dachte, ich würde wahnsinnig werden. Anvertrauen konnte ich mich niemandem, weil ich einfach keine Worte hatte, weil ich mich schämte und weil ich spürte, dass ich alles heilen kann, solange niemand davon weiß und mir mitteilen könnte, dass ich es nicht kann.

Dazu passt ein Zitat von Pippi Langstrumpf:

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

So war es mir tatsächlich möglich, in einer magischen Nacht die akuten psychotischen Zustände aufzulösen. Ich erkrankte aber kurz vor meinem 13. Lebensjahr an einem chronischen Erschöpfungssyndrom und war viele Jahre nicht in der Lage, in die Schule zu gehen.

Ich freue mich darauf, dich in deine Metamorphose führen zu dürfen, dir deinen Weg der Heilung zu zeigen
und wie du aus deinen Erfahrungen, Fülle in allen Lebensbereichen kreieren kannst…

ZU DEN PROGRAMMEN

Du bist eine Zauberin! Ich dachte 30 Jahre lang, dass irgendetwas falsch mit mir ist und ich einfach vom Pech verfolgt bin. Nun weiß ich, warum sich das so angefühlt hat und wie ich jetzt endlich Glück haben kann.

Es gibt nur dich im deutschsprachigen Raum, die einen krassen Unterschied im Bewusstsein macht und zu Tolle und Co. zählt.

Ich könnte kreischen und heulen zugleich. Ich glaube, ich habe mich noch nie so gesehen und wahrgenommen gefühlt.

Die Metagraphie® ist so wundervoll, weil man frei bleibt und lernt, sich selbst zu helfen, eine Gestalterin seiner Realität zu werden, aber sich dabei trotzdem so gehalten fühlt.

Du bist die erste, bei der ich meine Geschichte nicht beschönigen muss, sondern sie einfach loswerden kann. Du hältst das aus und nicht nur das: Du hilfst mir, sogar noch das Gute (für mich) darin zu sehen. DANKE!